Sensorische Integration nach Ayres

Die Entwicklerin der Sensorischen Integrationstherapie Anna Jean Ayres definierte sensorische Integration als „den neurologischen Prozess, der Sinneseindrücke aus dem eigenen Körper und aus der Umwelt organisiert. Weiterhin ermöglicht es uns, den Körper effektiv in der Umwelt einzusetzen“ (Ayres 1972, S. 11). Durch die sensorische Integration kommen die verschiedenen Wahrnehmungsbereiche (z.B. Tastsinn, Sehsinn, Hörsinn) miteinander in Verbindung. Alle über die Sinnessysteme aufgenommenen Informationen werden integriert, d.h. sie werden im Nervensystem und Gehirn weitergeleitet, verarbeitet und gedeutet, damit in der jeweiligen Situation angemessene Handlungen erfolgen können.

Sensorische Integration könnte auch als „Wahrnehmungsverarbeitung“ bezeichnet werden.

Diese Wahrnehmungsverarbeitung erfahren wir ein Leben lang.

 

Manchmal jedoch verläuft dieser Prozess nicht optimal.

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