Autogenes Training

Autogenes Training (AT), entwickelt um 1925 von dem Psychiater Heinrich Schultz, ist eine weltweit anerkannte Entspannungsform, die von vielen Therapeuten mit großem Erfolg eingesetzt wird.

Ausgeglichenheit, Kraft und Konzentration werden gefördert, Stress und Spannungen abgebaut.

 

Dank dem autogenen Training ist man in Kürze entspannt, fit, ruhig und gelassen, Schmerzen können reguliert bis beseitigt, kalte Hände bzw. Füße wohl temperiert, Probleme bearbeitet und Weichen für eine positive Zukunft gestellt werden. Das autogene Training ist eine auf Auto-Suggestion basierende Entspannungstechnik, die beruhigend, lösend und regenerierend auf Körper, Seele und Geist wirkt.

 

Im Vorgang der Konzentration auf Ruhe beginnt bereits die erste Erholung: Der gestresste Mensch erkennt, was die Ursachen seiner Unruhe sind.

 

Herr Schultz fand heraus, dass der Körper und die Seele in einer Art vermindertem Bewusstseinszustand beeinflussbar sind. Hierin ähnelt AT der Hypnose. Der Übende ist hellwach, befindet sich allerdings in einem Zustand vertiefter Konzentration.

Autogenes Training bewirkt eine Umschaltung/ Neuprogrammierung per Suggestion des vegetativen Nervensystems, vom nervösen, hektischen Alltag auf Ruhe. Es findet eine Harmonisierung des vorher gestörten vegetativen Gleichgewichts statt.

 

Indikationen für das autogene Training

  • Verbesserung des Schlafrhythmus, bei Nervosität und innerer Unruhe,
  • Bei stressbedingten Beschwerden 
  • Bei psychosomatischen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen oder Bluthochdruck

 

Das autogene Training wird in der Gruppe erlernt und geübt und kann zuhause in Eigenregie weitergeführt werden.

(liegend, sitzend, stehend)

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